Sonntag, 29. Oktober 2017

Freunde und Familie

Am 30. August bin ich dann, nachdem ich eine Woche lang meinen Garten mal wieder auf Vordermann gebracht habe, nach Innsbruck zum Lebensfest von Inoa, der kleinen Tochter von Raphael und Silke, die ich aus der Überlebensschule Tirol kenne, gefahren. Natürlich hatte ich keinen Ausweis dabei.
Das Lebensfest ist so etwas wie das Tauffest, nur dass statt Wasser über das Kind zu schütten ein Baum auf die Plazenta gepflanzt wird. Es war ziemlich schräg und ziemlich interessant. Ich muss mehr mit Silke und Co. machen :)

Mein Domizil für eine Nacht

Tisch mit Blut und Plazenta

Ich habe einen Wildkräuterstrauß für Inoa gebunden...

Das Festbuch - bunte Zettel zum Beschreiben und reinkleben, weiße Zettel zu mit in die Erde geben.

Inoas Lebensbaum - eine Zirbe.

Es waren 3 Superkuhle Tage, die belgische Familie von Silke und ihre Freunde waren da, die Innsbrucker Gang und ich, schöne Sache.

Von Innsbruck aus ging es dann direkt mit dem Fernbus nach Berlin - mündliche Verwarnung eines Polizisten, er hat mir geglaubt, dass ich deutsche Staatsbürgerin bin und gerne wieder nach Hause einreisen möchte. Hatte ne sehr lustige Sitznachbarin und nach dem Aufwachen waren wir auch schon da. In Berlin habe ich sie erstmal eingewiesen in das U-Bahnsystem (mit meinen höchst beschränkten Wissensständen) und dann hab ich mich selbst auf den Weg nach... da wo meine Tante auf mich gewartet hat, gemacht. War von Berlin aus zumindest mit der S-Bahn zu erreichen.
Dort angekommen wurde ich von ihr und den zwei Mädls abgeholt und nach duschen und Kaffee gings auch schon weiter nach Brandenburg, wo die Familie geplant hatte, gemeinsam zwei Hausboote zu besteigen.
Gesagt getan, war ne schöne Woche, wenn auch nicht ganz abenteuerfrei.

Auf der Havel bei Brandenburg


2 davon (für 6 ausgelegt) für 16 Mann (und Kinder und Frauen :)

Bodenseepiraten 2017

Direkt im Anschluss ans Arbeiten beim Papa hieß es: Auch im Jahre 2017 habe ich die ehrbare Aufgabe in Lindau die Bodenseepiraten auszubilden.

War wie immer ziemlich kuhl - ich musste mir zwar dieses Jahr Cicci mit Leo von der Surfschule "teilen", aber das hat ganz gut hingehauen und in der letzten Woche haben mich auch noch Lea und Elias besucht. Weil auf der Halde, wo ich sonst immer gewohnt habe, zu viel los war zu der Zeit und sie scheinbar auch dachten, dass ich nur zwei Wochen, anstatt 3 komme, habe ich mich nach anderen Möglichkeiten zum Wohnen mit Kindern umgesehen und tadaaa.. Ciccis Eltern haben eine kleine Ferienwohnung gehabt, die sie uns netterweise für einen 10er pro Nacht überlassen haben.

Wir haben Lagerfeuer gemacht, Floße gebaut, waren Stand-Up paddeln und Boot fahren - leider hat das Wetter nicht immer mitgespielt und da das Strandbad Eichwald umgebaut wird, konnten die Kinder nicht rutschen oder in die Becken. Tia, dann mussten wir eben andere Dinge finden, wie Trinkwasseruntersuchungen oder Bodenseewindspiele basteln.


An einem Tag war ein extemer Sturm, der auch im Strandbad einen Baum entwurzelt hat. Naja, jetzt haben Cicci und ich kuhle Bilder und Misteln :)









Als Lea und Elias da waren waren wir auch einen Abend mit Cicci zusammen auf der Lindau-Insel, haben Marmelade gekocht und viel gebadet und gequatscht. War super für die Beiden und für mich.


Arbeiten mal anders

Rumhängen und Leute besuchen, bzw. besucht werden hat so seine Vorteile, aber leider kostet das Ganze auch mehr oder weniger Geld. Deswegen hab ich mich dazu entschieden kein Geld auszugeben, sondern wenn dann in der Zeit was sinnvolles zu machen oder bestenfalls sogar Geld zu verdienen. Allgemeine Auftragslage grad ein bisschen Mau, deswegen bin ich zu meinem Papa ein bisschen auf der Baustelle helfen, gefahren. War ne gute Zeit, vor allem weil ich mit meinem Bruder zusammen schicke Nachtaktionen gestartet hab :)

Außerdem hab ich einen Draht zu meiner kleinsten, superschnuckligen Schwester hergestellt.. sollte halten :)
Ich und meine zwei jüngsten Schwestern

Ich und mein "kleiner" Bruder


Montag, 10. Juli 2017

Das letzte Jahr im Schnelldurchlauf...

Der letzte Post war über Mitte Juli 2016 - jetzt ist es Mitte Juli 2017! Einige Leute haben mich gerügt, warum ich nicht weiterschreibe, also gut, ich versuche (wie schon öfter versprochen :) wieder regelmäßiger zu posten.

Was ist alles passiert?

Bodenseepiraten 2016

Auch 2016 habe ich 3 Wochen lang im August die Bodenseepiratenausbildung geleitet. Hatte diesmal die Bodenseepiratenprinzessin Cicci an meiner Seite gehabt und zu zweit haben wir mit den Kindern alles unsicher gemacht. Während dieser Zeit war auch das Happy Cadaver in der Nähe von Lindau - sehr geiles kleines Festival, nette Leute, coole Location, chillige Musik und ja.. da ließ es sich mal zwei Tage aushalten :)

Mit dem Kanu von Deutschland nach Österreich

In Lochau muss Loch Ness besucht werden :)



Alpenüberquerung: Oberstdorf - Meran

Im September bin ich mit Nico losgezogen- wir wollten von Oberstdorf nach Meran. Es war eine wunderbare Tour, aber nach ein paar Tagen haben wir beschlossen, dass wir lieber chillen, als uns abzuhetzen und das Ziel vielleicht doch nicht zu erreichen. Wir sind also die halbe Strecke, haben uns noch zwei Tage wirklich "Urlaub" gegönnt und beschlossen, diese Tour 2017 fertig zu machen. Ob das dieses Jahr allerdings noch klappt ist fraglich...



Oktober: Computer kaputt - alles weg

Im Oktober wars dann soweit: Meine Festplatte ist kaputt gegangen - natürlich keine Sicherheitskopien und co, der Laptop war ja erst im Mai gekauft worden. Alles weg - Bilder, Musik und mein gesamtes Masterstudium. Ich hab keine Hausarbeit, keine Texte, nix mehr. Netterweise haben sie mir meine Masterarbeit nochmal geschickt - allerdings nicht in PDF sondern in der Druckversion.. mhm..
Wie dem auch sei - deswegen finden sich auch tatsächlich keine bzw. kaum Bilder in diesem Posteintrag - ich habe sie schlichtweg nicht mehr. Alles was geblieben ist, sind Bilder in meinem Kopf und ein bisschen Traurigkeit. Ich habe zeitweise mit geliehenen Computern gearbeitet (musste ja für WILDEsachen homeofficemäßig Stunden sammeln) und mir dann im Februar dank dem Geld von der Skischule endlich einen Neuen gekauft.

Sozialtrainings für WILDEsachen


"Wo-ist-Lala" Kooperationsspiel im Winter

Im Oktober habe ich auch die Schulsozialkompetenztrainings für WILDEsachen übernommen: d.h. Terminfindung und Abklärungen mit der Schule organisieren und dann selbstständig mit jeweils einer anderen Kollegin die Trainings durchführen. Gleich in der ersten Klasse kam es zum Eklat dank der Sozialhelferin - riesige Wellen im Lindauer Kreis (Jugendamt und Co.), seitdem mag ich keine Sozialhelfer mehr, hab mich aber bewiesen. Auch gut :)
"Knotenseil" Kooperationsübung mit Ernstcharakter
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INFO: Die Schulklassensozialkompetenztrainings werden in 9 Einheiten à 4 Schulstunden, sprich 3 Stunden an den Schulen durchgeführt. Block I = Kennenlernen, Block II = Kooperation, Block III = Vertrauen + Abschlusstag. In den Blocks finden die Einheiten wöchentlich statt, zwischen den Blocks sowie zwischen der 8. Einheit und dem Abschlusstag liegen mehrere Wochen Pause. So werden die Klassen über fast ein ganzes Schuljahr begleitet.
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SO sieht Teamarbeit aus :)
Ich hatte selbst 3 Schulklassen mit Kolleginnen im Lindauer Raum und mit Raphael (meinem Chef) noch eine in Oberstdorf - alle zufriedenstellend abgeschlossen, alles super. 2017 werde ich die Sozialtrainings weiterführen...

Weil man ja aber auf einem Bein nicht stehen kann, habe ich letztes Jahr auch begonnen in der Jugendbildungsstätte in Babenhausen Seminare zu geben - sollte dieses Jahr mehr werden, wir werden sehen...


Wintersportschule Oberallgäu - Ski- und Snowboardlehrerin Nessie

Am 2. Jannuar war es soweit - ich wurde einberufen, um als Snowboardlehrerin bzw. Kinderbetreuerin in der Wintersportschule Oberallgäu in Ofterschwang anzufangen. War super - nach zwei Tagen haben wir das Kindergelände revolutioniert und durchgezogen - 3 Monate, bis ich wieder weg war. Interessante Leute, viel gelernt, viel fahren gewesen, in der Alpen Lodge gewohnt (Skilehrerwohnung) und öfter mal mit den Leuten zum Bowlen, Billiard spielen oder in die Sauna gegangen, oder alternativ irgendwelche nächtlichen Schneeschuhabenteuertouren durchgezogen - ich mochte meinen Job. Ich hab auch tatsächlich von Jannuar bis Ende März durchgearbeitet - allerdings nicht nur in der Skischule, sondern ich hab auch noch für die Jugendsiedlung Königsdorf ein paar Klassenfahrten und Trainings absolviert. Außerdem habe ich bereits ein "Tagespraktikum" im Skiverleih gemacht (kann jetzt selber Boards reparieren yeah..) und werde wohl nächste Saison mit mehr Stunden in der Skischule arbeiten.

Spielen mit den Kids im Kinder Bobo-Club

Blick von der Eingangstür über Sonthofen

Nessie knuddelt den Bobo

nächtliche Schneeschuhtouren



yeah.. Plastiktütenrutschen


....das erste Mal bei nem Funkenfeuer

Mein Arbeitsplatz


Garten warten und Besuche

2017 dann stand im Fokus der Besuche - ganz viele Leute sehen, alle mal abgeklappert haben, war die Devise. Das hat auch ziemlich gut funktioniert:

Im April nach dem Arbeiten direkt habe ich meine Familie in Leipzig besucht. Konzert angeschaut, Opa, Omas, Onkels und Tanten einen Besuch abgestattet und Desis Umzug nach Erfurt gefahren.

Der erste, der mich im Garten besucht hat war Heiko für 3 Tage. Wir haben eine Wasserdrainage für den Garten gebaut, den Erdofen erneuert und einen Lehmofen hingezimmert. Leider hat es in den zwei Nächten danach nochmal gefrohren und der Ofen ist komplett bis innen gerissen. Naja.. dann halt nochmal.

Dann war Lea für 3 Tage da. Endlich haben wir der Komposttoilette ein wunderbares Inneres und letztendlich auch eine Tür verpasst. Jetzt kann man ganz entspannt aufs Klo gehen.

Anschließend war Gabriel für 3 Tage da. Also hieß es endlich: Gewächshaus aufbauen. Ansonsten ist nicht viel passiert - das Gewächshaus war nicht ganz einfach - Puzzeln für Große :)

Mit FloW hab ich im Anschluss dann noch ein Außengehege für Sir Lottwig (ja, meine Schilkröte hat sich geoutet und ist ein Mann) gebaut und die Dusche betoniert. Fertig ist sie noch nicht, aber was nicht ist kann ja noch werden.

Auch Don Michbert hat sich bequemt und mich in meinem Refugium besucht. Nachdem er festgestellt hat, dass alle, die da waren brav im Garten geholfen haben, wollte er sich nicht lumpen lassen und meinte, er müsse auch bei irgendwas geholfen haben - seitdem hat man ein Waschbecken und "fließend" Wasser im Klo - es wird. Außerdem haben wir mal wieder die Slackline ausgepackt und waren am Badesee - schöne Sache.

Als letztes war Nico noch ein paar Tage da - viel Mountainbiken gewesen, am See rumgeflackt, neue Wege ausprobiert, gechillt. Er wollte Urlaub machen - wir haben Urlaub gemacht :)

F.A.T.E. 2017

Auch dieses Jahr ging es wieder auf die Endzeit-Con F.A.T.E. Es war ziemlich kalt, weil dieses Jahr Ende April, aber hey, was solls - Großartig war es auf jeden Fall wieder. Die Familie von Asseln, der ich ja als kleine Schwester angehöre hat das Asseltantenheim hinten draußen vor der Stadt vergrößert und war mit 10 Leuten anwesend.Wir werden mehr - und asseln bald ganz Angel Falls zu :)









After-Woodstock-Roadtrip

Nachdem wir völlig zerstört am letzten Abend vom Festivalgelände "nach Hause" gewandert waren, war nur noch schlafen angesagt. Am nächsten Tag sollte die Abreise stattfinden.. wobei es Weiterreise eher trifft. Unser kleiner Österreicher hat sich noch für 3 Wochen lang durch Polen gekämpft, bevor er wieder nach Österreich gefahren ist, wir für unseren Teil wollten Polen unsicher machen.

Haben wir auch getan und es war der Hammer - 5 Tage Polen, zwei Tage Tschechien (allerdings nur mit Folke) und dann noch zwei Tage Erlangen, die die ganze Ferienzeit abgerundet haben. Leider ist mir in Polen der Kameraakku geklaut worden, weshalb ich da auch keine Bilder mehr machen konnte, was ziemlich tragisch war. Naja.  :(


Montag, 5. September 2016

Vom Garten aus die Welt erobern

Nachdem die Masterarbeit abgegeben war, fiel mir auf, dass ich mich mal n bisschen mit meinem Job hätte auseinandersetzen sollen - tia.. so hatte ich eben etwas unfreiwillig frei.

Also n bisschen im Garten rumgerödelt, der mir sehr viel Freude machen könnte, wären da nicht die Schnecken, neues Zeug eingepflanzt, in der Hoffnung, dass sie das nicht fressen und ein wenig an der Komposttoilette rumgebastelt (alleine kommt man nicht besonders weit, aber sie ist mehrfach gestrichen und es regnet nicht mehr rein :) und am Donnerstag dann dick auf Abiparty mit Desi und Verena gegangen, eine der Besten in den letzten Jahren, wie angemerkt werden darf.
v.l.n.r.: Ich, Freund von Verena, Verena, mein Stiefvater Alexej, Desi
Die Woche drauf bin ich dann brav zum Arbeiten nach Lindau gefahren - zwei Abschlusstage von den Sozialkompetenztrainings hintereinander - geplant war zwar zweimal Floßbau, aber dank Regen haben wir zweimal Capture the Flag mit den Kids gemacht und es war super :)

Endlich Woodstock
Am Mittwoch, den 13.07. bin ich morgens in Hergensweiler aufgewacht, nach Lindenberg im Allgäu zum Arbeiten gefahren, von dort aus mit ner Mitfahrgelegenheit nach Trunkelsberg, nach kurzem Umpacken hat mich Alexej dann nach Memmingen gefahren, von wo aus ich mit 3 Franzosen - also wieder Mitfahrgelegenheit - nach München gefahren bin. Dort hab ich mich für 2 Stunden mit Nico getroffen und mit etwas Verspätung fuhr der Fernbus um viertel nach 11 abends von München nach Berlin.
Wenig geschlafen und aufgekratzt kam ich morgens um 7 dort an und hab mir gleich jemanden gecached, von dem ich ausgegangen bin, dass er auch aufs Woodstock will - Ticket teilen und so. Er war frische 16 und aus Österreich und wusste nicht, wie er dort hinkommen soll, also haben wir beschlossen zusammen den Anfang des Festivals zu machen. Am Bahnhof in Berlin noch  zwei Mädls gertroffen und dementsprechend für 7 € nach Kostrycin nad Odra gefahren - nicht ohne mir vorher noch einen Polen-Langenscheidt-Sprachführer zu kaufen.
Auf dem Gelände haben uns dann Folke und Michi abgeholt - in strömendem Regen.

Regen hat das Gelände zu einer Matschgrube gemacht
Der kleine Österreicher und ich sind dann bei den beiden eingezogen und haben von dort aus für 3 Tage das Festivalgelände erobert.

Hauptbühne
Vormittags gabs Kultur - Esperanto lernen, basteln, sich alles anschauen, abhängen, Nachmittags und abends sind wir mit den anderen beiden auf die Konzerte gegangen.

Lets make culture - seit über 20 Jahren werden Bilder in dieser alten Technik gemacht, wer findet mich? :)
.. morgens zähneputzen von unten..

... undvon Oben...

Freitag, 1. Juli 2016

OHA... das hat lang gedauert

Liebe Freunde, Familie und Sympathisanten ;)

ja... es hat ewig gedauert, aber der Blog geht wieder online.

Was ist passiert, was wurde verpasst.. ok.. beginnen wir da, wo wir aufgehört haben:

Marburg 2015

Da ich noch ein wunderbares Seminar an der Uni belegen musste, welches in diesem Semester erstmalig nicht als Blockseminar angeboten wurde, musste ich jeden Donnerstag um 12:00Uhr in der Uni sitzen. Also hab ich mich bei Michi einquartiert (für 4 Monate, war ne spannende Zeit) und bin brav in die Uni, Bib und die Kletterhalle zum arbeiten gegangen. In der Zeit hab ich brav meine M3 Hausarbeit geschrieben und mich pünktlich am 16.12.2015 für meine Masterarbeit angemeldet: "Zur Bedeutung des Wagnisses in der Erlebnispädagogik" ist der großartige Titel. Und mit Beginn der Masterarbeit war für mich klar: ich mach nix mehr.. ich konzentrier mich auf meine Arbeit und verdien nebenbei noch n bisschen Geld, damit ich leben kann, hat ganz gut geklappt.

Arbeiten 2015

Da man in der Kletterhalle mit dem Abhalten von Kindergeburtstagen nicht unbedingt reich wird, musste ich hin und wieder auch andersweitig arbeiten. Also bin ich im September, Oktober und November jeweils für eine Klassenfahrt nach Königsdorf gefahren. Es hat sich so ergeben, dass meine Cousine mittlerweile in München wohnt und ich find das super, weil ich da immer unterkommen kann, wenn ich arbeiten muss - und außerdem seh ich die Bagage dann öfter, was mich sehr glücklich macht.


Party und Gedöns 2015

Klar.. die ein oder andere Party darf in meinem Leben nicht fehlen. Wenn Marburg nichts zu bieten hatte, bin ich also anderseweitig unterwegs gewesen - wie zum Beispiel zum 21. Geburtstag meiner liebsten Schwester Desi in Erfurt. War ein sehr chilliges Wochenende und ein echt kuhler Geburtstag :) (Hab das erste mal in meinem Leben Bierpong gespielt.. aber hey.. so schlecht bin ich gar nicht :)
Bei Desi Bierpong .. :)
Natürlich fiel in diese Zeit auch mein Geburtstag.. am 05.12.2016 war Absolventenfeier an der Uni Marburg und weil unter Anderen Michi seinen Abschluss gemacht hat, hab ich mich in geborgte Klamotten geworfen und wir sind ein bisschen feiern gegangen und am 06.12.2015 haben wir dann meinen Geburtstag gefeiert - bei einer WG mitten im Wald am Lagerfeuer getanzt.. viele gute Leute dabei gewesen, Feuershow gemacht, Spaß gehabt.. einer der besten Geburtstage ever :) Glühwein aus dem Lagerfeuer.. Tanzen im Winter, so muss das sein.
Kunst mit Diana "Fuchsgott unterm Baum"

Jahresende 2015

Natürlich war ich zu Weihnachten wieder zuhause, Desi war da und Verena natürlich, alles entspannt. Das Theaterstück in der Kirche war mega politisch und die Kirche nur halb voll deswegen :) Aber war mutig und ziemlich gut auch .. am ersten Weihnachtfeiertag bin ich dann mit Opa, Oma und Bekannten auf den Grünten gewandert - im Sonnenschein. Und ein paar Tage später gings dann zu Papa - aber dank bescheidener Schneelage war auch da nix mit Snowboarden - auch da waren wir wandern.. im Sonnenschein :) Sehr entspanntes Fest gewesen, viel gegessen, schön gefeiert, so muss das sein. Dann gabs am 03.01.2016 eine dicke Geburtstagsparty von einem meiner ältesten Freunde in Memmingen und Mitte Januar bin ich wieder nach Marburg "gezogen", um braverweise wieder in die Uni zu gehen.

2016

MASTERARBEIT - war das alles bestimmende Thema. Ich hab jeden Tag daran gearbeitet, außer zu ein paar Ausnahmen, wie z.B. Snowboarden gehen mit der Cousine im April. War mega schön, einfach mal wieder zu zweit in der Wildschönau im Landgasthof Dorferwirt, sehr zu empfehlen. Der Schnee war der Hammer, nachdem es in der ersten Nacht geschneit hat und dann kam die Sonne für uns raus. Jeah.. sehr chillig.. ja.. wir werden auch beide älter und müssen es uns nicht mehr ganz so hart beweisen ;) Aber wunderschön und entspannend und wenigstens mal 4 Tage, die ich mich nicht mit der Arbeit beschäftigt hab - bisschen Abstand tut manchmal auch gut.

Weiterhin hab ich mir eine Woche gegönnt, in der ich auf die F.A.T.E. gefahren bin. War auch dieses Jahr wieder der Hammer.. Wir haben uns (da unsere "Familie von Asseln" auf 10 aufgestockt wurde) ein Asselantenheim hinten draußen vor der Stadt gebaut und da auch gewohnt. Da es allerdings recht kalt war, hab ich mir hin und wieder andere Schlafplätze erspielt :) Man lässt sich ja nicht lumpen. Wunderbare Geschichten gehört, kuhle Leute kennengelernt, meinen Charakter allerdings nicht besonders weitergebracht.. naja.. nächstes Jahr gehts weiter, die Planungen laufen bereits :)

Nachdem Nico letztes Jahr schon durchgerufen hatte und meinte, dass Xavier Rudd nach München kommt, haben wir uns natürlich ne Karte geholt und sind auf dieses Konzert gegangen.. es war der Hammer. Es war das teuerste Konzert in meinem Leben (34€ !), aber es hat sich total gelohnt.. und mit Nico auf Konzerte zu gehen is eh der Hammer :) Außerdem hab ich da noch nen guten Bekannten aus dem Praktikum in Österreich wiedergetroffen.. so muss das laufen..

Seit erstem April wohn ich auch wieder im Gärtle.. es regnet gefühlt ununterbrochen und Rasen mähen ist nur sporadisch möglich - selbst mein Mäher hat sich schon temporär verabschiedet, aber mit paar Schrauben, ner neuen Schweißnaht und gutem Willen hällt der noch n Jahr :) Der Kampf gegen die Schnecken ist in Gang, aber ich denke nicht, dass ich gewinnen kann. Aber aufgeben ist keine Option!

Spannend war es auch, durch die Gegend zu fahren und für die Masterarbeit Leute zu interviewen.. Man muss sich bekannt machen in der erlebnispädagogischen Gesellschaft dacht ich mir und mit dem ein oder anderen "alten Hasen" ins Gespräch zu kommen war auf jeden Fall auch nicht schlecht :) - geht nach vorn!

Natürlich hab ich auch 2016 gearbeitet. Ich mache mittlerweile Schulsozialkompetenztrainings für die Firma WILDEsachen aus der Nähe von Lindau - wir bekommen vom Jugendamt und den Gemeinden gesponserte "Bedarfsklassen", welche sich meist dadurch auszeichnen, dass die, meist Mittelschulklassen ihre Lehrer auf harte Proben stellen, bzw. letztere auch mal ausfallen, für mehrere Wochen, weils einfach nicht mehr geht. Wir fahren dann 9x in die Klassen und machen erlebnispädagogische Aktionen mit denen und versuchen da z.B. die Rollen in der Klasse herauszuarbeiten, es geht um Kommunikation, Vertrauen und Kooperation und ja.. bei einigen Klassen sieht man Änderungen - bei anderen ist es fast unmöglich. Naja.. wir arbeiten dran.. die nächste Klasse beginnt nächste Woche in Obersdorf - allerdings sind wir da nur 3x drin, weil ja bald Sommerferien sind. Mal schauen, bin auf jeden Fall gespannt.. die Klassenleiterin hat auf jeden Fall spannendes zu berichten gewusst..

Jetzt bin ich in Marburg - gestern die Masterarbeit endlich abgegeben und auch das Asseltreffen überlebt. Dann waren wir gestern noch auf dem Bildungsfest in Marburg, was auch sehr schön war, weil ich einfach so viele Leute kannte, die unterwegs waren, es war schon ein bisschen so das Gefühl zu hause zu sein.. mhm.. und das erst nachdem ich weg bin .. naja.. jetzt hab ich auch endlich wieder Zeit mich um andere Sachen zu kümmern.. mal schauen, was die nächste Zeit so bringt.. bin auf jeden Fall gespannt und bleibe weiter aktiv ;) .. werde auch wieder mehr Bilder machen.
...der Titel ist in Silber geprägt :)

So long.. ich werde in Zukunft wieder öfter schreiben, was grad so abgeht.. und eben auch wieder mehr Bilder machen.. so viel Lesen will doch keiner.. aber hey.. ich denke, ich hab alles in diesen Post gepackt, was interessant sein könnte und das über das letzte halbe Jahr!

Have a nice day und lass die Sonne rein :)